Erfahrungen

Mein Weg zu IT-Service MEDATA GmbH

Geschrieben von: Torben Unland (Auszubildender Fachinformatik für Systemintegration, 1. Lehrjahr)

Noch während meiner Abiturzeit habe ich in der JOBBÖRSE ein vielversprechendes Stellenangebot für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration von der Firma IT-Service MEDATA gesehen. Zuerst habe ich mich auf der Homepage über das Unternehmen erkundigt. Doch recht zügig habe ich mich daraufhin per E-Mail um diese Stelle beworben.

Nach vergleichsweise geringer Wartezeit wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass kein anderes Vorstellungsgespräch mit dem bei IT-Service MEDATA vergleichbar war. Während das Vorstellungsgespräch bei anderen Unternehmen nach gut 20 Minuten vorbei war, habe ich mich bei MEDATA mit dem Teamleiter des Userhelpdesks über eine Stunde unterhalten. Normalerweise wäre das bei der Nervosität, die ich ansonsten bei Vorstellungsgesprächen hatte, eine Qual gewesen, aber bei diesem Gespräch wurde ich außergewöhnlich schnell ruhig. Besonders überzeugt hat mich, das mir SOFORT klar gemacht wurde, dass das TEAM von MEDATA eine FAMILIE ist.

Ich wurde schlussendlich zum Probearbeiten eingeladen, um einmal zu testen, ob die Chemie und der erste Eindruck stimmen.

Am ersten Tag sollte ich unter anderem einem Mitarbeiter der MEDATA einzelne Hardware-Komponenten benennen und deren Funktion erklären. Darin bin ich leider kläglich gescheitert, da ich mich privat hauptsächlich mit Software beschäftigt habe. Nichtsdestotrotz wurde ich von meinem jetzigen Ausbilder mit in den Außendienst mitgenommen, um auch diesen Aufgabenbereich mal gesehen zu haben. Am Ende des Tages bin ich dann zwiegespalten nach Hause gefahren: Einerseits hat mir der Außendienst sehr viel Spaß gemacht. Ebenso hat mich auch das Betriebsklima positiv überrascht, aber andererseits konnte ich mich vor allem bei der Hardware kaum gut präsentieren.

Am Ende der Probearbeit wurde ich aber meinerseits überrascht, als der Teamleiter mir sagte, dass ihm meine Persönlichkeit und mein Auftreten gefallen haben und er sich vorstellen kann, mich als Auszubildenden einzustellen. Daraus erkannte ich zwei Sachen: Erstens, dass es auch Betriebe gibt, die bei der Einstellung der Auszubildenden wirklich nicht auf Vorwissen achten.  Zweitens auch, dass das Arbeiten im TEAM, oder besser gesagt in der FAMILIE bei MEDATA wirklich von hoher Priorität ist.

Ich hatte bei mehreren Unternehmen die Möglichkeit, einen Vertrag zu unterschreiben, aber diesbezüglich ist es offensichtlich, für wen ich mich entschieden habe!

Unwesentlich zeitnah nachdem ich den Vertrag unterschrieben hatte, wurde ich zu einem Azubi-Abend eingeladen, wo sich alle, insbesondere die neuen Azubis, gegenseitig vorstellten. Auch hier wurde ich wieder bestätigt, denn solche Abende werden nicht in jedem Unternehmen veranstaltet.

An dem Abend wurde mir dann schlussendlich klar; ich werde zukünftig ein Teil dieses TEAMS.
Nun arbeite ich hier bei der IT-Service MEDATA GmbH und ich bereue nichts!

In der Ausbildung werden mir zurzeit Aufgaben übergeben, die ich erledigen soll. Dabei wird mir zuvor aber kaum was erklärt, sprich ich lerne nach dem Prinzip „Learning by doing“: „Bitte erstell mal einen ownCloud-Server“, hieß es am zweiten Tag meiner Ausbildung. Wie du das machst, finde es heraus!

Falls ich bei Aufgaben nicht weiterkomme, wird mir natürlich geholfen, doch ich muss jetzt zugeben, dass man durch diese Methode unglaublich schnell lernt. Nicht ohne Grund konnte ich einem ausgebildeten Techniker bereits nach einer Woche in Linux helfen!
In dem Sinne.

Torben Unland
Azubi IT-Fachinformatiker Systemintegration, 1.Lehrjahr