Die Historie des Computers

1. Nov 21
Eine Reise durch die Welt der Rechner!

Als der deutsche Ingenieur wie auch Unternehmensleiter Konrad Zuse im Jahre 1941 mit dem Z3, den 1ten funktionstüchtigen, vollautomatischen sowie programmierbaren Rechner der Erde baute, ahnte er nicht, dass er hiermit den Auftakt des modernen, digitalen Zeitalters auslösen und das Leben von Milliarden von Menschen auf der gesamten Erde verändern würde. Dieser Tage, eine stattliche Anzahl kluger Erfinder, verheißungsvoller Visionen und Meilensteine anschließend, existiert kaum ein Gerät mehr, das ohne Prozessoren auskommt.

Die Bundesrepublik Deutschland gilt schon seit jeher als Innovationsmotor der Welt – und das mit guten Gründen, denn
das Land hat nicht allein exzeptionelle Autoren und Philosophen hervorgebracht, sondern weiter zahllose Ingenieure, die mit ihren innovativen Ideen ebenso wie Erfindungen die Welt veränderten.

Selbst gegenwärtig ist die BRD einer Analyse des WEF zufolge, das innovativste Land der Erde. Allein im Kalenderjahr 2020 wurden laut Patentindex des Europäischen Patentamtes summa summarum 25.954 Anmeldungen von deutschen Einzelpersonen und Betrieben vorgenommen.

Trotzdem sind nur die wenigsten Erfindungen von heute, so revolutionär und historisch, wie das Drucken von Büchern, die Glühbirne, die Telegrafie, das Automobil, das Flugzeug oder der Personal Computer.

Der Letztere hat bspw. nicht nur das moderne Zeitalter gestartet, sondern zudem die Art und Weise wie wir unser Leben gestalten, tätig sind wie auch miteinander kommunizieren grundlegend verändert.

Am Anfang war der Abakus!

Über Jahrhunderte hinweg bedienten sich die Menschen neben dem manuellen Rechnen verschiedenster Hilfsmittel, um zeitintensive Fragestellungen im Geschäftsbetrieb sowie in der Forschung berechnen und bewältigen zu können.

Im Zuge dessen zählt der Abakus als ursprünglicher Vorläufer des PCs.

Bei dem Abakus handelt es sich um einen einfachen mechanischen Rechenschieber mit mehreren Stangen voller verschiebbarer Kugeln oder Steine, der die Durchführung der Grundrechenarten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division und das Ziehen von Quadrat- und Kubikwurzeln bewerkstelligt.

Da der Rechenschieber lange für die alltägliche Rechenarbeit vollständig genug war, erschienen die anfänglichen mechanischen Rechenmaschinen erst im siebzehnten Jh. im Bild.

Bei den mechanischen Rechenmaschinen handelt es sich um Arbeitsgeräte, die mechanisch per Hand angetrieben wurden, um die Berechnung von aufwendigen mathematischen Aufgabenstellungen zu bewerkstelligen.

Zu den berühmtesten mechanisch betriebenen Rechenmaschinen zählen namentlich
• die Vier-Spezies-Maschine mit Namen „Rechenuhr“ von dem Tübinger Mathematiker und Universitätsprofessor Wilhelm Schickard aus dem Jahre 1623,
• die „Pascaline“ von dem französischen Physiker und Mathematiker Blaise Pascal aus dem Jahre 1645 wie noch
• die Staffelwalzen-Maschine von Gottfried Wilhelm Leibniz aus dem Jahr 1673

Obzwar diese anfänglichen Rechenmaschinen in der Theorie durchdachte Apparaturen waren, scheiterte die geglückte Verwirklichung in vielen Situationen an der Verfügbarkeit der idealen Rohstoffe, Instrumente ebenso wie den Aufwendungen für die Konstruktion. Das führte dazu, dass es nie zu einer echten Serienfertigung kam und diese Rechenmaschinen mehr oder minder Einzelstücke blieben.

Der Anfang der elektronischen Datenverarbeitung

Die weltweit allererste serienmäßige Produktion von Rechenmaschinen begann als erstes im Verlauf der Mechanisierung der Büroarbeit. Der Franzose Charles Xavier Thomas produzierte zwischen 1820 und 1878 circa 1500 Rechenmaschinen. Jene Gerätschaften von Thomas folgten den Prinzipien der Staffelwalzen-Maschine von Leibniz und hatten die Bezeichnung „Arithmomètre”.

Auch in den United States of America förderte die Mechanisierung der Büros die Entfaltung mechanischer Rechenmaschinen. So wurden 1887 zusätzlich zu der Realisierung von Schreibmaschinen wie auch Registrierkassen im großen Stil „Comptometer” produziert wie auch benutzt. Bei dem Comptometer handelt es sich um eine tastengesteuerte Additionsmaschine, die selbst gegenwärtig noch als die schnellste Addiermaschine der Erde gesehen wird.

Mit der „eigenen Faulheit“ zum Computerpionier!

Mit der Entdeckung der Elektrizität war der Weg für elektrische Rechner und letzten Endes für den Personal Computer als vollelektronische Datenverarbeitung geebnet.

Einer der bekanntesten Innovatoren in diesem Rahmen ist der deutsche Wissenschaftler wie auch Unternehmer Konrad Zuse. Er erfand im Jahre 1941 mit der „Z3“ den frühesten funktionstüchtigen, automatischen und programmierbaren Computer der Erde – und läutete dabei die digitale Epoche ein.

Die Z3 bestand vollständig aus Relais. Davon befanden sich rund 600 im Rechenwerk und 1600 im Speicherwerk. Unglücklicherweise wurde das Gerät 1943 bei einem Bombenangriff zerstört, sodass Konrad Zuse noch während des zweiten Weltkriegs die Z4 – eine erweiterte Fassung der Z3 – konstruierte, welche 1950 als der einzige vollfunktionale Computer in Mitteleuropa und der früheste gewerbliche Computer der Erde galt.

Erst im Jahr 1951 kam mit dem Universal Automatic Calculator, kurz UNIVAC, von J. Presper Eckert und John W. Mauchly ein konkurrierender Computer auf den Markt. Der dreizehn Tonnen wiegende Computer war zusammengesetzt aus aus 5.200 Elektronenröhren, 18.000 Kristall-Dioden und benutzte erstmalig als externes Speichermedium ein Magnetband.

Jedoch wurden ein paar Jahre später die schweren und platzintensiven Relais- und Röhrencomputer durch leichtgewichtige und kleine Transistoren verdrängt.

Die Epoche des persönlichen Computers startet!

Anfang der 1970er-Jahre reüssierte die Firma Intel die Wettbewerber mit einer Weltneuheit:
Sie hatten es erreicht ganze Reihen von Transistoren platzsparend auf einem Abschnitt Silizium unterzubringen – der Mikroprozessorchip, das Herz eines jeden zeitgenössischen Rechners war entstanden.

Die Miniaturisierung des Computers an sich war jetzt bloß noch eine Frage der Zeit.
Im Jahre 1975 war es endlich so weit: Der US-Amerikanische Wissenschaftler Ed Roberts läutete mit dem 1. Heimcomputer der Erde die Ära des Personal Computers endgültig ein. Der „Altair 8800“ benannte Home-Computer-Bausatz war für 397 Dollar nicht nur für jeden erschwinglich, er brachte
auf einen Schlag viele technologisch interessierte und computerbegeisterte Tüftler zusammen, welche sich in kleinen Vereinen und Arbeitsgemeinschaften zusammenfanden und starteten ihren PC fortzuentwickeln.

Das führte dazu, dass sich bspw. Steve Jobs und Steve Wozniak in einem der legendären Altair-Vereine trafen und durch Apple eines der beachtlichsten Unternehmen der Welt aufbauten. Auch Microsoft-Founder Bill Gates konnte dank „Altair 8800“ zum Milliardär avancieren, weil er für den PC die vorrangig benötigte Softwarelösung konzipierte ebenso wie zugleich die Systeme MS-DOS und Windows gekonnt vermarkten und so massentauglich machen konnte.

Eine Technologie revolutioniert die Welt

Ein Leben ohne Computer ist inzwischen unvorstellbar.
Ob Flugzeuge, Automobile oder medizinische Apparate in den OPs: Es existiert heute fast kein Gerät, welches ohne Computertechnologie funktioniert. Die bedeutsamste Rolle haben Computer allerdings in der sozialen Kommunikation, indem sie Personen miteinander connecten und den schnelle Tausch von Datenmaterial und Informationen möglich machen.

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